SCHLAAAND!
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Facharbeit 2010
Gerade habe ich meine Facharbeit fertiggestellt. Sie umfasst die maximale Seitenanzahl von 12 und wird so morgen abgegeben.
Der Titel der Arbeit lautet:
“Exoplaneten – direkte und indirekte Nachweismethoden, Stand der Forschung, Überblick”.
Zu finden ist sie hier.
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Kritik: F.R. – Wer Bist Du
Seit dem 14.05. hat F.R. (bürgerlich: Fabian Römer) sein neues Album “Wer bist du” veröffentlicht. Endlich hatte er die Zeit, die er für sein Album benötigte und hat gänzlich auf Features verzichtet, was die Qualität seines Albums aber nicht wirklich mindert.
Das komplette Album hier zu zerreden ist mir zu langweilig. Ich picke mir jetzt einfach mal ein paar Titel heraus und sage was dazu.
So, da gäbe es zuerst einmal das Intro Prioritäten. Der Beat gefällt mir sehr gut, weil er sehr imposant auf mich wirkt. So entsteht die Hymne und der Köningsgesagng, der auf das Album einstimmt. Textlich ist es auch passend, daher wirkt der Flow sehr schön. Der Song wird zum Ende hin auch keineswegs langweilig. Schon zu Anfang finde ich die Drums und die Betonung der Wörter durchdacht und flüssig. Da ist einfach Rhythmus drin. Man nickt automatisch mit.
“Sein Style komme, sein Wille geschehe. Der, der ständig Sex mit dem Beat hat”. Klar ich rede von Son of a Preacher Man. In meiner Kritik sollte eben nicht jeder Song vorkommen, doch schon hier fällt es mir schwer den zweiten Titel des Albums einfach so zu überspringen. F.R. zeigt Soulgefühl. Er redet von Gegensätzen, von dem “dazwischen” sein. Der Beat passt sich da dem Text lückenlos an. Ich kann wirklich nicht sagen, was es ist. Ein bisschen HipHop, ein bisschen Soul, ein bisschen Pop. Gefällt einfach. Wird gehört.
Ähm ja. Der dritte Song des Albums Irgendwann muss auch irgendwie hier erwähnt werden. Der Song ist Durchschnitt. Der Beat stabil. Nicht mehr, nicht weniger. Aber gerade mit dem Text verbindet man sicher viel. F.R. spricht über das “Erwachen werden”. Nicht das Erwachsen werden, was mit Liebe, Abenteuern usw. zu tun hat, sondern wie man die Schule reflektierend wahrnimmt und so langsam merkt, dass bald nichts mehr so sein wird, wie es war. Man hat Angst davor, aber irgendwie freut man sich auch auf die neue Aufgabe. Hier spricht er mir aus der Seele. Sehr schön.
Ganz kurz. Song Nummer vier Gib es her. F.R. ist irgendwie so ein bisschen der deutsche Eminem. Text auf hohem Niveau. Der junge Rapper zeigt, dass er auch ein bisschen batteln und provozieren kann wie Kollegah und Konsorten. Beat passt. I love it!
Joa, ich merke so langsam, dass ich hier um keinen Song herumkomme. Wahl der Qual führt uns vor Augen, was für ein Glück wir doch haben. Musikalisch und gerade textlich sehr nett und witzig. Ich kann nur noch eins sagen: Top!
Endlich komme ich mal um einen Song rum. Ellenbogen raus ist zwar textlich tiefgründig und sicher hörenswert, aber nicht mein Ding. Dagegen liebe ich die schrillen Zirkusklänge von Bändige Beats. Schön keck und pfiffig. Schön seicht und Entertainment pur. Kann man abschalten und einfach zu abgehen. Gute Sache.
FrRrRrRrRr gibt uns den passenden Ami-Style. Beat wieder sehr schick. Der Song wird nie langweilig. Text wird mal langsamer mal schneller. Betonung variiert. Kann man ähnlich wie beim vorherigen Song schön zu chillen. Love it.
Anti gegen Alles! Exzess All Areas hebt sich vom Album ab. Der Beat erinnert mich ein bisschen an Prinz Pis Neopunk Stil. F.R. wechselt hier so oft seinen Style und seine Art die Texte rüberzubringen. Hier sprengt er wirklich jeden Rahmen. Kann man nicht einordnen aber zu abgehen. Kann man sich aber auch nicht 3-mal nacheinander anhören. Deswegen ist dieser Song halt etwas anderes. Etwas besonders.
Sekunde 1 gefiel mir gleich beim ersten Mal hören. Storytelling vom Feinsten. Wenn man sich was beim Song vorstellt, wenn er gerade ne Geschichte erzählt, ist das einfach genial. Einer der besten Song des Albums. Mindestens Top3!
Mach dir nichts vor finde ich sehr gelungen. Kein Song für die Charts. Kein Song für die Masse, den jeder gut findet. Kein Song zum tanzen. Aber was F.R. da sagt hat Hand und Fuß. Da ertappt man sich manchmal selber. Unheimlich.
Kein Weg vorbei: Ich liebe diesen Beat. Bitte mehr davon!
Eine ganze Albumskritik. Puhh, ziemlich anstrengend so was. Aber F.R. hats verdient und es hat natürlich auch Spaß gemacht. Die letzten 3 Tracks des Album hab ich jetzt tatsächlich weggelassen, weil sie mir nicht so zusagen bzw. zu monoton sind. Klar sind sie solide und sicher auch gut, aber davor gab es einfach schon gleichartige, die mir besser gefallen haben.
Jetzt hab ich fast jeden Song angesprochen. Das wollte ich eigentlich gar nicht, aber ich kam nicht drum rum.
Abschließend gebe ich F.R. 7/10 Punkten für Wer Bist Du. Die Beats sind sehr abwechslungsreich und alle Texte auf dem Album sind überdurchschnittlich. F.R. ist eher einer der ernsteren Vertreter des HipHops. Natürlich ist er, wie man unschwer hören kann, auch immer mit Spaß bei der Sache, aber er ist außerdem jemand, der Deutschlands Rapszene wieder das gibt, was sie verdient hat, nämlich Qualität.
Kauft euch das Album: Wer Bist du? (via Amazon)
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Erste Impressionen vom #bpt10
Am 15. und 16. Mai 2010 findet in Bingen der Bundesparteitag der Piratenpartei Deutschland statt. Zur Zeit haben wir über 1000 stimmberechtigte Piraten vor Ort. Das Wetter hält sich ganz gut; gestern hat es jedoch immer wieder geregnet. Die Organisation ist bis jetzt super. Es gibt Shuttlebusse zum Veranstaltungsort für alle Piraten. Die Halle ist direkt am Rhein. Wir haben eine super Sound -und Videoanlage, sodass man selbst aus den hintersten Ecken alles mitbekommt.
Übrigens: Jens Seipenbusch ist zum neuen und alten Vorsitzenden gewählt worden, die Jupis sind nun offizielle Jugendorganisation der Piraten und die Schweizer + Luxemburger Piraten sind auch zu Besuch mit kleinen Infotischen hier.
Also, bis jetzt ein rundum gelungener erster Tag. Inhaltlich zwar noch nichts erreicht, aber das wird wohl größtenteils morgen kommen.
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